Mittwoch, 17. November 2010

#Odenwald: #FDP in www.Michelstadt-Erbach.de sieht Windkraft krititisch | www.Oditorium.de

Oliver Oehmke
Oliver Oehmke
Oliver Oehmke ist Beisitzer des CDU Gemeindeverbandes Mossautal, Beigordneter im Gemeindevorstand Mossautal, Schriftführer des Kreisverbandes Odenwald und Mitglied des Kreistags.
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Die FDP sieht die eingereichten Bauanträge für Windkraftanlagen als Folge des Beschlusses der Energieautarkie des Odenwaldkreises durch den Kreistag.

Diese Einschätzung ist jedoch recht zweifelhaft. Dieser Beschluss einer Vision war ohne konkrete Umsetzungsziele und ist daher nicht mehr als ein Lippenbekenntnis.



Die diversen Bauanträge sind der Ausdruck einer fehlgeleiteten Raumordnungspolitik. Die Ausklammerung der Windkraft aus dem Regionalplan und die Unfähigkeit der Odenwaldgemeinden sich auf einen gemeinsamen Flächennutzungsplan für die Widkraft zu einigen, führt zu den diversen Bauanträgen. Für den Regionalplan ist übrigends Wirtschaftsminister Dieter Posch, FDP verantwortlich, der wegen rechtlichen Bedenken den von der Regionalversammlung beschlossenen Plan nicht unterzeichnet hat.

FDP: Ruf nach Energie-Autarkie schadet Region

Lützelbach für mehr Windkraft am Hainhaus

Der Ausbau der Windenergie im Odenwaldkreis nimmt langsam konkrete Formen an. Am ehemaligen Muntionsdepot Hainhaus sollen neben den bestehden Windkraftanlagen weitere Rotoren aufgebaut werden.

Das kommunale Beteiligungsmodell der OREG wird zum ersten mal von einem Kommunalparlament unterstützt. In diesem Beteiligungsmodell garantiert die Gemeinde oder die Statdt mit einer Bürgschaft für die Investitionssumme der Kindkraftanlagen. Die Beteiligungsgesellschaft wird in Form einer GmbH und Co. KG geführt, in der eine Gesellschaft der OREG Komplementär und die bürgenden Gemeinden Komanditisten sind.

Das Risiko blebt dabei auf der Seite der Gemeinde, die im schlimmsten Fall die geleistete Bürgschaft verliert.

Lützelbach steigt in das Oreg-Modell für Rotoren ein

Bauausschuss Erbach zum Windpark am Geisberg

Der leitende Ingenieur beim Projektentwickler 3P Herr Simon stellt sich den Fragen des Bauausschusses der Stadt Erbach. Besonders interessant ist die Aussage von Herrn Simon, dass die Firma selbst nicht der Investor ist. Er und seine drei Partner haben die Anlage lediglich geplant - und das seit etwa zwei Jahren. Eine kommunale und bürgerliche Beteiligung möchte laut Simon die Odenwald-Regionalgesellschaft (Oreg) übernehmen.

Der Odenwaldkreis vollzieht mit der Umsetzung des Beschlusses des Kreistags vom 13.09.2010 eine Kehrtwendung von der jahrelang konsequent verfolgten Ablehnung der Windkraft im Geo-Naturpark Odenwald. Im Beschluss, der mit den Stimmen von SPD, ÜWG und der Grünen gefasst wurde, ist ausdrücklich ein Eingiemix unter Einbeziehung der Windkraft genannt, um das Ziel 100% erneuerbare Energie im Odenwaldkreis zu erreichen. Dies wird jetzt duch das Engagement der OREG nun untermauert.

Die aktuelle Berichterstattung des Odenwald Echos:

Bauausschuss und Bürger beschäftigen sich mit Windkraft

Windpark am Geisberg

Das Heppenheimer Unternehmen 3P plant auf dem Geisberg zwischen Mossautal und Erbach einen Windpark mit 5 Windrädern zu errichten. Die grundsätzliche Ablehnung diese Projektes durch die Gemeinde Mossautal und die Kreisstadt Erbach wird vom Projektentwickler ignoriert. Der Bauantrag für die 175 m hohen Anlagen mitten in einem Waldgebiet des Geo-Naturparkes Bergstrasse - Odenwald liegt inzwischen beim Regierungpräsidium Darmstadt vor.

Die Anliegergemeinden haben leider nur planungsrechtliche Kompentenzen im Anhörungsverfahren, so dass es ganz auf die poltische Willensbekundung das Regierungspräsidenten ankommt, ob die Anlagen auf diesem Bergrücken zu Stande kommen oder nicht.

Bereits erschiene Artikel im Odenwald Echo zu diesem Thema:

Wegbereiter für Windpark zuversichtlich (15. Mai 2010)

Gemeinde will Errichtung eines Windparks auf dem Geisberg verhindern (21. Mai 2010)

Windpark-Szenario konkretisiert sich (27. Oktober 2010)
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