Dienstag, 21. Dezember 2010

ÜWG will weiter mit der SPD zusammenarbeiten

Kommunalwahl 2011: Überparteiliche setzen auf Landrat Kübler und Reinhold Ruhr - Plädoyer für Freiwilliges

Mit Landrat Dietrich Kübler (Hüttenthal) und Reinhold Ruhr, dem langjährigen Bürgermeister von Michelstadt, an der Spitze will die Odenwälder ÜWG bei der Kommunalwahl am 27. März 2011 um die Stimmen der Odenwälder werben. Bei der Mitgliederversammlung der Überparteilichen am Montag erklärte dazu Versammlungsleiter Werner Old (Hainstadt), dass die ÜWG »die Zusammenarbeit mit der SPD fortsetzen« möchte.


 In geheimer Wahl votierten alle 31 an der Abstimmung beteiligten Mitglieder für den Listenvorschlag mit insgesamt 62 Kandidaten, der aufgrund von Vorschlägen aus den Ortsvereinen zusammengestellt worden war.
Nach Kübler und Ruhr stehen auf Platz drei und vier Rainer Guth, Bürgermeister von Höchst, und Georg Raab (Lützel-Wiebelsbach). Weiter folgen für vordere Ränge neue Gesichter: Michael Gänssle, Steuerberater aus Dorf-Erbach, Herbert Siefert, Architekt aus Beerfelden, Gabriele Höpner-Heckmann (Unter-Mossau), Monika Schmauß (Mümling-Grumbach) und Elke Heusel (Michelstadt). Werner Riesinger (Beerfelden), derzeit Kreisausschussmitglied, kandidiert auf Platz 15.
Zu der nach der Kommunalwahl möglicherweise anstehenden Wiedereinführung eines hauptamtlichen Ersten Beigeordneten für den Odenwaldkreis erklärte Old den Sinneswandel der ÜWG, die einst auf Abschaffung dieser hauptamtlichen Stelle hingewirkt hatte: »Wir haben aus Überzeugung beantragt, die Position als hauptamtliche Stelle auszuweisen.« Trotz einem Rekorddefizit im Kreishaushalt von über 26 Millionen Euro und einer ausweglos erscheinenden Schuldenspirale verteidigte Spitzenkandidat Ruhr den Anteil an freiwilligen Leistungen: »Wir können im ländlichen Raum nicht alles platt machen.«

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