Montag, 9. Januar 2012

Odenwald Hallenbad ist nicht dicht

Baden im Meer mit www.Tourland.de

MICHELSTADT. Schlechte Nachrichten für die Nutzer des Odenwald-Hallenbads in Michelstadt: Die Freizeitstätte wird keine sechs Monate nach ihrer Wiedereröffnung im Februar erneut für zwei Wochen geschlossen, um einigen nach wie vor bestehenden Mängeln nachgehen zu können. Vorgesehen ist die Zwangspause nach Angaben von Landrat Dietrich Kübler, zugleich Vorsitzender des Hallenbad-Zweckverbands, für die Zeit vom 13. bis 26. Februar, also während der Hochphase der Fastnacht. Zum Lachen findet Kübler die Angelegenheit naturgemäß dennoch nicht: Von einer „sehr unschönen Entwicklung“ sprach der Landrat, als er am Montag auf ECHO-Nachfrage die erneute Schließung des Bads bestätigte. Grund für diesen Schritt seien Undichtigkeiten, die trotz der gut zweijährigen, mehr als 3,5 Millionen Euro teuren Sanierung nach wie vor vorhanden seien. Im Keller unterhalb des Haupt- und des kleineren Lehrschwimmbeckens tritt Wasser aus, erläuterte Kübler. Der Ursache dafür...

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...müsse auf den Grund gegangen werden, und dazu sei auch aus Sicht der eingeschalteten Fachleute des Kreis-Eigenbetriebs Bau- und Immobilienmanagement (Bimo) eine Öffnung des Belags unumgänglich – ein Vorhaben, das bei laufendem Betrieb nicht machbar sei. 
Die erneute Zwangspause ist aus Küblers Sicht umso bedauerlicher, als sich die Besucherzahlen seit der Wiedereröffnung des Hallenbads überaus positiv entwickelt hätten: So seien in den verbleibenden Monaten 2011 mehr als 14 000 erwachsene und fast 11 000 jugendliche Besucher gezählt worden, dazu zahlreiche Schüler, für die jedoch beim Eintritt Sonderregelungen gelten. Das stelle gegenüber 2008, dem letzten Jahr, in dem das Bad komplett geöffnet hatte, eine deutliche Steigerung dar.
„Wir wollten mit der Schließung eigentlich bis zu den Sommerferien warten“, sagte der Landrat. Das jedoch habe sich als zeitlich nicht machbar erwiesen, weil es darum gehe, etwaige Regressansprüche gegenüber den an der Sanierung beteiligten Unternehmen nicht zu gefährden. Kübler verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass der Zweckverband vor der Wiedereröffnung die Abnahme einzelner Gewerke aufgrund erkennbarer Probleme verweigert habe. 
Nachdem verschiedene Abdichtungsversuche gescheitert seien, sehe sich der Verband zu dem jetzt ins Auge gefassten Schritt gezwungen. Insbesondere, was das Lehrschwimmbecken angehe, „haben wir die eine oder andere Frage“ an das beauftragte Ingenieurbüro. Denn während das große Becken nur einen neuen Kopf erhalten habe, sei das Lehrbecken komplett saniert worden. Dennoch weise es nun Risse auf, berichtete der Landrat.
Kein Thema ist dagegen offensichtlich der Austausch der im Hallenbad verlegten Bodenfliesen, die manche Besucher als zu glatt empfinden. Es handelt sich laut Kübler um ein gängiges Modell, das auch in anderen Schwimmbädern verwendet werde. „Wenn man sich auf denen entsprechend bewegt, sollte es eigentlich keine Probleme geben“, sagte Kübler. Auch von Unfällen, die auf einen rutschigen Bodenbelag zurückgingen, sei ihm nichts bekannt. 

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