Freitag, 27. April 2012

Erbach: Hessen schmeißt Hassprediger raus

[...] Der Prediger Mohamed Mahmoud, der sich "Abu Usama al-Gharib” nennt, war im September 2011 in Wien nach einer vierjährigen Haftstrafe wegen Bildung und Förderung einer terroristischen Vereinigung aus dem Gefängnis entlassen worden. Seit Februar lebt Mahmoud nun im hessischen Erbach im Odenwald mit der deutschen Konvertitin Miranda K. zusammen.





[...] Mahmoud zählt laut Verfassungsschutz zu den radikalsten Elementen der deutschen Salafisten-Szene. In mehreren Videobotschaften hatte der Fundamentalist offen den Kampf gegen “Ungläubige” verherrlicht und eine extremistische Ideologie verbreitet. Er gehörte auch zu den maßgeblichen Unterstützern der umstrittenen Koran-Verteil-Aktion fundamentalistischer Muslime.


Nun muss Mohamed Mahmoud Deutschland verlassen. Das erklärte...

das hessische Innenministerium am Donnerstag. Der 26jährige Islamist ist nun verpflichtet, innerhalb eines Monats auszureisen, ansonsten droht ihm die Abschiebung. Eine Wiedereinreise ist nicht möglich, heißt es in einer Presseerklärung des Innenministeriums in Wiesbaden.



Mohamed Mahmoud, in Wien geborener Sohn ägyptischer Einwanderer, habe in der Vergangenheit zum militanten Dschihad aufgerufen und deutlich gemacht, dass er bereit sei, für seine Überzeugungen zu kämpfen und zu sterben, so Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU).



„Wer keinerlei Bereitschaft zeigt, die hier bestehende Rechts- und Gesellschaftsordnung zu akzeptieren, die geltenden Gesetze ablehnt und sogar zur Abschaffung der Demokratie aufruft, gegebenenfalls auch unter Anwendung von Gewalt, der muss Deutschland verlassen”, so Rhein am Donnerstag.

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