Mittwoch, 20. Juni 2012

Watch "Deadly Dust - Todesstaub aus dem Hainhaus Odenwald?" Video at http://Odenwald.TV - Wochenschau @OdwTV

Watch "Deadly Dust - Todesstaub aus dem Hainhaus Odenwald?" Video at http://Odenwald.TV - Wochenschau @OdwTVAuch im Odenwald wurde ''strahlende'' Uran-Munition gelagert

Informationsabend – Attac-Sprecher Manfred Ertl erinnert an Transporte vom früheren US-Depot Hainhaus aus MICHELSTADT. Anlass lieferte ein Informationsabend über „Deadly Dust - Todesstaub. Kriegsverbrechen Uran-Munition, ein Abfallprodukt der Atomindustrie“, wie die Organisation mitteilt. Der vielfach ausgezeichnete Filmproduzent und Regisseur Frieder Wagner berichtete demnach in Michelstadt über seine Erlebnisse und sein Schaffen. Der Dokumentarfilmer zeigte...
seine mit dem europäischen Fernsehpreis ausgezeichnete Arbeit über die verheerenden Folgen von Uran-Munition „Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra“. Die Nato hat Urangeschosse und -bomben unter anderem auf den Kriegsschauplätzen im Irak, im Kosovo und in Afghanistan eingesetzt. Wagner: „Was ich im Irak, im Kosovo und in Serbien an schwerst missgebildeten, gerade geborenen Babys sehen musste, verfolgt mich noch heute in meinen Träumen. Von atmosphärischen Winden wird der Todesstaub um die ganze Welt getragen. Bundesregierung, Nato und Pentagon streiten diese Zusammenhänge ab. Das Thema scheint aus den Medien verbannt sein. Dreißig Prozent aller Soldaten, die in Afghanistan waren, kommen kontaminiert nach Hause“, schätzt Wagner und erzählt von Soldaten, die sich an ihn wandten, und mittlerweile an Krebs gestorben sind. Auf den Odenwälder Bezug hatte Manfred Ertl (Michelstadt), Sprecher von Attac Odenwald, aufmerksam gemacht. Uran-Munition wurde demnach nicht nur im US-Munitionslager am Hainhaus gelagert, sondern auch auf Odenwälder Straßen transportiert. Ertl sprach von „willfährigen Helfern“ und „schweigenden Komplizen“ vor Ort. Während des Irakkrieges 1991 hatte die US-Army das Munitionslager am Hainhaus geräumt. Als in der Operation „Desert Storm“ dann tonnenweise Uran-Munition verschossen wurde, war auch die aus dem Odenwald dabei. 


TextQuelle: ECHO-online http://nyc.de/MF0BjP

Keine Kommentare: